Binäre Optionen Regulierung – Betrug und Abzocke vermeiden

Wichtiger Hinweis

Eine Regulierung durch die Finanzbehörde des Landes, in welchem sich der Hauptsitz des Brokers befindet, gilt heutzutage als wesentliche Voraussetzung, um seriös binäre Optionen anbieten zu können. Da jedes Land seine eigene Regulierungsbehörde hat, sind Einsteiger schnell verwirrt, für welchen Broker sie sich nun entscheiden sollen. Profis haben klare Favoriten, wenn es um die seriöse binäre Optionen Regulierung geht. Welche das sind und wie sie erkennen können, ob ein Broker für binäre Optionen ausreichend reguliert wird, oder ob es sich um einen potentiellen Betrüger handelt, möchten wir im folgenden Text erklären.

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Regulierungsbehörden sollen die Sicherheit der Händler gewährleisten

Als die binären Optionen eingeführt wurden und dann mit der Zeit auch bei den Tradern immer beliebter wurden, gab es noch viele Broker, die keiner Regulierungsbehörde unterstanden. Diese waren an keinerlei Auflagen gebunden und so kam es leider zu vielen Betrugsfällen. Die Trader und auch der Gesetzgeber haben aus den zahlreichen Vorfällen von damals gelernt, so dass es heute für die Broker mit wesentlich höheren Auflagen verbunden ist, den Handel mit binären Optionen legal anbieten zu können.

Gleichzeitig ist es für die Trader deutlich einfacher geworden, einen seriösen Broker für binäre Optionen zu finden und dem Handel legal nachzugehen. Während das Trading noch vor knapp zehn Jahren sich oft in einer rechtlichen Grauzone bewegte, können die Kunden heute ohne rechtliche Bedenken 100% legal mit binären Optionen handeln.

Ein Broker muss über eine anerkannte Lizenz verfügen, damit er als seriös gilt und seine Dienste legal in Deutschland anbieten darf. Die Regulierungsbehörden erteilen in ihren Lizenzbestimmungen verschiedene Auflagen, die von den Brokern erfüllt werden müssen. So muss zum Beispiel genügend Vermögen bei dem jeweiligen Unternehmen vorhanden sein, um die Kunden auch bei höheren Gewinnen jederzeit und ohne Verzögerungen auszahlen zu können. Vor einer Auszahlung muss der Kunde sich mittels Personalausweis und Adressnachweis verifizieren. Das soll sicherstellen, dass keine Handelskonten unter falschem Namen eröffnet werden und Geldwäsche und anderen kriminellen Machenschaften vorbeugen.

Auch die Verwaltung der Gelder wird von den Regulierungsbehörden beaufsichtigt. So darf das Guthaben der Kunden nicht gemeinsam mit dem Firmenvermögen verwaltet werden, sondern muss sich stets auf getrennten Konten befinden und darf vom Broker auch nicht für seine eigenen Zwecke eingesetzt werde. So ist eine Auszahlung des Kontoguthabens an die Kunden auch bei einer Insolvenz des Brokers gewährleistet.

IQ Option unterliegt der CySEC Regulierung.

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In Deutschland können binäre Optionen legal gehandelt werden

Die Bestimmungen für den Handel mit binären Optionen sind in den einzelnen Ländern sehr verschieden. Während in einigen Staaten das Trading mit binären Optionen verboten ist, können sie anderswo ohne Beschränkungen gehandelt werden.  Auch in Deutschland ist das Trading erlaubt, allerdings müssen hierzulande die Broker einige Auflagen erfüllen, um ihre Dienste für deutsche Kunden anbieten zu dürfen.

So muss zum Beispiel der Geldwäsche vorgebeugt werden, was unter anderem dadurch geschieht, dass zwingend über die gleiche Methode ausgezahlt werden muss, mit welcher auch die Einzahlung erfolgt ist und dass nur mit Konten ein- und ausgezahlt werden kann, die auf den Trader selber laufen, Zahlungen über Drittkonten sind nicht erlaubt. Vor der Auszahlung muss eine Verifizierung erfolgen, um sicherzustellen, dass der Trader bei seiner Anmeldung die korrekten Personalien angegeben hat. Eine Auszahlung kann nur über das Girokonto erfolgen, damit bei rechtlichen Problemen der Weg des Geldes nachvollzogen werden kann.

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Gewinne aus binären Optionen müssen versteuert werden

Da in Deutschland binäre Optionen legal gehandelt werden können, müssen auch die erzielten Gewinne versteuert werden. Auch wenn die Binäroptionen häufig als Glücksspiel bezeichnet werden und Glücksspielgewinne bekanntlich steuerfrei sind, werden die binären Optionen an dieser Stelle als Finanzprodukte behandelt, bei denen die Gewinne steuerpflichtig sind. Somit müssen sie bei der Steuererklärung mit angegeben werden.

Kunden von deutschen Brokern müssen sich meistens nicht aktiv um die Versteuerung der binären Optionen kümmern, da diese die Kapitalertragssteuer in der Regel automatisch abführen. Die Mehrzahl der Broker ist aber im Ausland registriert, so dass der Kunde hier verpflichtet ist, sich selber um die ordnungsgemäße Versteuerung seiner Gewinne zu kümmern.

Das Trading kann auf einem Demokonto getestet werden.

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Unlautere Werbung stellt häufig ein Problem dar

Viele bei Online-Brokern angemeldete Kunden berichten von unseriösen Werbemethoden der Broker. Beispielsweise werden Händler, die schon eine gewisse Zeit nicht mehr aktiv waren, angerufen und regelrecht zum Traden gedrängt. Derartige Anrufe sind nicht nur lästig, sie sorgen oftmals auch dafür, dass tatsächlich unangemessen hohe Einzahlungen auf das Handelskonto von den Kunden vorgenommen werden, da diesen falsche Versprechungen gemacht werden. Auch wenn eine Auszahlung des Guthabens angefordert wurde, erfolgt bei unseriösen Brokern oft ein Anruf des Kundenservices, mit der Aufforderung, sich diese Auszahlung noch einmal zu überlegen. Manchmal wird den Tradern sogar ein scheinbar großzügiger Bonus angeboten, wenn sie auf eine Auszahlung verzichten. Diese zahlen unter Umständen nun sogar noch mehr Geld ein, um zusätzliches Bonusguthaben zu erhalten. Was nicht erwähnt wird ist, dass viele Trades gemacht werden müssen, bevor die nächste Auszahlung erfolgen kann, denn ein Bonus ist normalerweise an Bedingungen geknüpft. Nun kann der Trader also auf Grund des Bonusguthabens nicht mehr auszahlen und läuft große Gefahr, sein komplettes Guthaben beim Traden zu verlieren, bevor er die Bonusbedingungen erfüllen kann.

Es ist Ziel einer guten Regulierung binäre Optionen sicherer zu machen. Daher greifen einige Regulierungsbehörden auch hier ein, wenn den Tradern falsche Tatsachen vorgespielt wurden und sie so eine Einzahlung gemacht haben, die unter normalen Umständen niemals zustande gekommen wäre. Bei anderen Behörden wiederum ist die Werbung eine Angelegenheit des Brokers und es wird nur eingegriffen, wenn dieser sich nicht an seine eigenen allgemeinen Geschäftsbedingungen hält oder gegen die Lizenzbestimmungen verstößt.

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„Offshore-Broker“ gelten als weniger vertrauenswürdig

Einige Broker wählen als Hauptsitz bewusst entlegene Karibikstaaten oder andere Regionen mit sehr niedrigen Auflagen für Online-Broker. Hier ist es deutlich leichter, eine Lizenz zu erhalten und auch die Kontrollen finden nicht besonders häufig, oder unter Umständen sogar gar nicht statt. Ein weiteres großes Problem bei den Brokern mit einer solchen Lizenz ist die Durchsetzung der Rechte der Kunden. Durch den Sitz im Ausland und die zusätzlich oftmals undurchsichtige Firmenstruktur ist es bei solchen Brokers sehr schwierig, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, auch wenn die Kunden nachweislich betrogen worden sein sollten. Der Rechtsweg ist hier nur selten von Erfolg gekrönt.

Erfahrende Trader wählen daher sehr häufig bewusst Broker, die innerhalb der EU reguliert werden, da hier für alle Teilnehmer verbindliche Richtlinien gelten und die Trader deutlich besser geschützt sind. Das bedeutet nicht, dass alle Broker ohne EU-Regulierung Betrüger sind, aber bei dem ohnehin schon hochriskanten Handel mit binären Optionen ist es ratsam, wenigstens bei der Regulierung auf der sicheren Seite zu sein. Optimal wäre für deutsche Trader natürlich eine Regulierung durch die BaFin, aber aktuell sind nur die wenigsten Anbieter für binäre Optionen BaFin reguliert, da ein Sitz in Deutschland eher die Ausnahme ist. Besonders viele EU-Broker befinden sich auf der Insel Zypern, da hier sehr gute steuerliche Voraussetzungen gelten und dennoch die bei den Tradern beliebte Regulierung nach EU-Standards angeboten werden kann.

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Auch Buchmacher dürfen binäre Optionen anbieten

Binäre Optionen können nicht nur bei Online-Brokern, sondern auch bei einigen Buchmachern legal gehandelt werden. Da es sich beim Handel der Definition nach um eine Finanzwette handelt, kann der Handel mit Binäroptionen nämlich auch mit einer Glücksspiel-Lizenz angeboten werden.

Es kann sich durchaus lohnen, die Bedingungen der Buchmacher mit denen der Broker zu vergleichen, da auch die Buchmacher oft gute Gewinnquoten anbieten. Allerdings haben die Trader hier in der Regel nicht so viel Auswahl an Basiswerten, wie bei einem speziellen Broker für binäre Optionen.

Die zypriotische CySec ist eine der aktivsten Regulierungsbehörden

Themenicon: bester_brokerAuf Zypern haben sich besonders viele Broker niedergelassen, denn hier müssen Finanzdienstleister nur sehr geringe Steuern zahlen und haben so einen finanziellen Vorteil gegenüber der Konkurrenz in anderen Ländern. Wenn sie diesen an ihre Kunden weitergeben, besteht darüber hinaus ein Wettbewerbsvorteil, da die zypriotischen Broker durch ihre geringen Ausgaben oft auch günstigere Konditionen für die Trader anbieten können.

Die Regulierungsbehörde Zyperns ist die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec), die im Jahr 2004 mit dem Beitritt Zyperns zur EU gegründet wurde. Während bis zu diesem Zeitpunkt auch viele unseriöse Broker auf Zypern ansässig waren, gilt das Land heute als gute Adresse für seriöses Trading, denn die Regulierungskriterien der CySec sind sehr streng und bei Verstößen gegen die Bestimmungen wird umgehend eingeschritten. Unter erfahrenen Tradern gelten Broker mit CySec-Regulierung als empfehlenswerte Anbieter, da hier meistens gute Handelsbedingungen mit einer seriösen EU-Regulierung kombiniert werden.

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Bei mehreren Niederlassungen erfolgt auch eine mehrfache Regulierung

Einige Broker verfügen neben ihrer Hauptniederlassung noch über mehrere Zweigstellen in unterschiedlichen Ländern. Mit der Eröffnung einer Niederlassung in einem anderen Land erfolgt die binäre Optionen Regulierung auch durch die dort zuständige Behörde.  Daher können gelegentlich auch bei ausländischen Brokern binäre Optionen BaFin reguliert gehandelt werden, nämlich dann, wenn dieser Broker über eine Zweigstelle in Deutschland verfügt. Die mehrfache Regulierung eines Brokers gilt unter Händlern oft als besonders sicher, denn immerhin haben hier mehrere offizielle Stellen ein Auge auf die Abläufe bei dem Anbieter. Allerdings sind die Zuständigkeiten normalerweise klar geregelt. Die BaFin ist dann beispielsweise nur für den Handel der deutschen Kunden zuständig und kümmert sich nicht um die Regulierung des Gesamtunternehmens, welche Aufgabe der Finanzaufsichtsbehörde im Land des Hautsitzes ist. Dennoch fällt ein Betrug natürlich noch schneller auf, wenn dieser gleich vor mehreren Regulierungsstellen verborgen werden müsste, um unentdeckt zu bleiben. Somit ist die Annahme, dass Broker mit vielen Zweigstellen besonders sicher sind durchaus berechtigt und trifft in der Regel auch zu.

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Fazit: Der Sitz des Brokers spielt eine Rolle für dessen Seriosität

Themenicon: lektion_03Ein Broker wird immer von der Regulierungsbehörde des Landes beaufsichtigt, in welchem sich sein Hauptsitz befindet. Je nach den dortigen Bestimmungen und auch nach den rechtlichen Möglichkeiten der Kunden im Falle eines Betrugs, wird eine Regulierung von professionellen Tradern als mehr oder weniger zuverlässig eingestuft. Um das Risiko für einen Verlust des Kapitals durch Betrug oder eine unzureichende Absicherung des Brokers bei einer Insolvenz möglichst gering zu halten, sollten ausschließlich Broker mit einer seriösen Regulierung für den Handel mit binären Optionen ausgewählt werden.

Schon seit vielen Jahren wählen besonders viele Broker für binäre Optionen Zypern als Niederlassung, da die dortige Behörde CySec als zuverlässig gilt und der Broker somit für das Trading empfohlen werden kann, zusätzlich aber sehr wenig Steuern gezahlt werden müssen. Aber auch Broker mit Regulierung aus anderen Ländern, beispielsweise der britischen Finanzaufsicht FCA oder auch der deutschen BaFin können empfohlen werden. Erhöhte Vorsichtig ist dagegen bei Anbietern außerhalb der EU geboten, denn hier ist es im Fall von Unstimmigkeiten deutlich schwerer, zu seinem Recht zu kommen. Vor allem bei sogenannten Offshore-Brokern besteht die Gefahr, dass diese auf Grund der geringen Kontrolle durch die dortigen Behörden beim Handel betrügen können.

Auch bei seriösen Brokern besteht immer die Gefahr eines Totalverlustes, denn der Handel mit Binäroptionen ist hochspekulativ. Vor einer Anmeldung bei einem Broker sollten die Trader die allgemeinen Geschäftsbedingungen gut durchlesen und diesen nur zustimmen, wenn keine zweifelhaften Passagen enthalten sind.

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