Binäre Optionen oder CFD – Chancen und Risiken im Vergleich

Wichtiger Hinweis

Wer Spaß am Handeln mit Binären Optionen hat, dem dürfte auch der CFD-Handel zusagen. Denn hier wie dort locken hohe mögliche Renditen – bei natürlich ebenfalls hohem Risiko. Beide Handelsformen haben ihre Vor- und Nachteile. Welche sind das und für wen ist was die bessere Alternative?

Binäre Optionen oder CFD – Der Vergleich

  • CFDs variantenreicher
  • Bei CFD größere Auswahl an Basiswerten
  • Mehr CFD-Broker
  • Begrenztes Risiko bei Binären Optionen
  • CFD professionelleres Produkt
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CFD und Binäre Optionen im Vergleich

Binäre Optionen und CFDs sind beides relativ junge Handelsinstrumente, die erst durch die Möglichkeit des Trading im Internet einem größeren Kundenkreis bekannt geworden sind. Gerade Einsteiger, die sich in Niedrigzinszeiten nach einer besseren Rendite umsehen und sich deswegen plötzlich auch für riskantere Anlageprodukte interessieren, fragen sich, wie sich CFD und binäre Optionen unterscheiden.

Was sind CFDs?

Um Unterschiede zwischen beiden Finanzinstrumenten herausstellen zu können, ist es sinnvoll, die Funktionsweise von beiden verstanden zu haben. Bei CFDs handelt es sich um hochspekulative Finanzderivate. Das bedeutet, dass seine Wertentwicklung von einem Basiswert oder Underlying abhängt. Der Anleger wird dabei an der Kursentwicklung beteiligt. Der Käufer von CFDs ist demzufolge auch nicht an einem bestimmten Unternehmen beteiligt, wie dies beispielsweise bei Aktien der Fall wäre. Stattdessen ist er Inhaber einer Forderung. Zwei Parteien vereinbaren den Austausch der Wertentwicklung und Erträgen des Basiswertes im Austausch von Zinszahlungen während der Laufzeit.

Verständlicher wird diese Vorgehensweise auch für unerfahrene Anleger vielleicht durch den geschichtlichen Hintergrund. An der Londoner Börse der 1980er Jahre existierte eine Stempelsteuer. Differenzkontrakte ermöglichten es, diese Zusatzkosten durch einen außerbörslichen Handel zu umgehen. Der Nachteil hierbei ist allerdings immer noch, dass der Handel mit CFDs deswegen nicht im gleichen Maße reguliert sein kann, wie dies bei börsengehandelten Produkten der Fall ist. In manchen Ländern wie der USA sind sie sogar verboten. Schließlich etablierte sich diese Möglichkeit als Alternative auf dem Markt, zumal einige Besonderheiten dieses Finanzinstrument in bestimmten Fällen vorteilhafter als der bloße Erwerb des Underlyings erscheinen lässt. So erlauben es CFDs, von Kursveränderungen in beide Richtungen zu profitieren.

Im Vergleich zu Futures ermöglichen sie deutlich mehr Flexibilität. Sie haben keine normierte Laufzeit oder Kontaktgröße und prinzipiell können beide Parteien frei über die Bedingungen verhandeln.

Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem darin, dass es sich um ein gehebeltes Geschäft handelt. Da der Händler nur eine Margin hinterlegen muss, besteht in vielen Fällen sogar das Risiko, über den Totalverlust hinaus Geld zu verlieren. Die Positionen werden von CFD-Anbietern in der Regel geschlossen, sobald nicht mehr genügend freies Kapital vorhanden ist, um die Sicherheitsleistung zu erbringen. Bei Kurssprüngen kann dies bei einem Kurs geschehen, der nachteiliger für den Kunden ist, als ursprünglich geplant. Dann muss sein Handelskonto über das Guthaben hinaus belastet werden.

Typische Kosten von CFDs sind Transaktionskosten wie Handelsgebühren und Spread, Kontoführungsgebühren und vor allem auch Finanzierungskosten.

Bei Differenzkontrakten (CFD – Contract for Difference) ist die Höhe des Gewinns oder des Verlusts dagegen von der Entwicklung des Basiswertes abhängig, beispielsweise einer Aktie. Je günstiger er sich entwickelt, desto höher der Gewinn, nur dass mit einem Hebel getradet wird. Wer 100 Euro mit einem Hebel von 100 investiert, der macht so viel Gewinn oder Verlust, wie mit 10.000 Euro, die in den Basiswert investiert wurden.

Skyline Frankfurt

Viele CFD-Broker haben Niederlassungen in Deutschland, oft in der Bankenmetropole Frankfurt oder in Düsseldorf. Foto: Flickr @ Kiefer

Was sind binäre Optionen?

Beim Binäre Optionen handeln gibt es nur zwei Möglichkeiten, nämlich Gewinn oder Verlust. Ist die Option im Geld, ist der Gewinn immer gleich groß, egal ob die Option einen Cent oder einen Euro im Geld ist. Analog ist der Verlust auch immer gleich groß, sofern die Option aus dem Geld ist. Dies sorgt dafür, dass binäre Optionen im Vergleich zu CFDs und anderen Finanzderivaten deutlich unkomplizierter wirken. Es handelt sich dabei um eine Unterart der exotischen Optionen und ist von Optionen abgeleitet.

Es handelt sich zudem um ein Termingeschäft. Der Trader hat in der Regel keine Möglichkeit, die Option bereits während der Laufzeit auszuüben, auch wenn einige Broker die Möglichkeit eines Verkaufs vor Laufzeitende bieten. Üblich und vor allem im Finanzprodukt selbst verankert, ist dies jedoch nicht. Üblicherweise fallen beim Handel mit binären Optionen keinerlei Zusatzgebühren an. Die Broker können über die Differenz von Rendite und Einsatz gewinnbringend arbeiten.

Binäre Optionen werden gemeinhin außerbörslich gehandelt. Es hat sich ein spezieller Markt entwickelt, bei dem auf binäre Optionen spezialisierte Broker als Market Maker agieren, also als einziger Handelspartner fungieren.

Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen binären Optionen und CFDs.

Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen binären Optionen und CFDs.

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Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den beiden Finanzinstrumenten?

  1. Finanzderivate

Binäre Optionen und CFDs haben die Gemeinsamkeit, dass es sich um Finanzderivate handelt. Trader handeln also nicht den zugrundliegenden Basiswert, sondern profitieren lediglich von seiner Kursveränderung. Wer also beispielsweise in Gold investieren möchte, erwirbt weder bei CFDs noch bei binären Optionen tatsächlich dieses Gold. Diese Möglichkeit ist im Vergleich zu anderen Derivaten auch nicht vorgesehen.

  1. In beide Richtungen profitabel

Sowohl CFDs als auch binäre Optionen ermöglichen es, nicht nur von steigenden, sondern auch von fallenden Kursen zu profitieren. In beiden Fällen kann der Trader entweder „short“ oder „long“ gehen oder sich eben für „call“ oder „put“ entscheiden. Die Begrifflichkeiten sind bei den beiden Finanzderivaten unterschiedlich, bezeichnen letztlich jedoch das gleiche.

  1. Kurz- bis mittelfristiger Anlagehorizont

Wer mit binären Optionen oder CFDs spekulieren möchte, kann dies nur in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitrahmen tun. Beide Finanzderivate sind nicht darauf ausgelegt, über Jahre in die gleichen Underlyings investiert zu sein, wie dies beispielsweise bei Aktien der Fall ist. Sowohl CFDs als auch binäre Optionen werden in der Regel vor allem von Daytradern benutzt. Auch Swingtrader können mit beiden Finanzprodukten handeln, alle Laufzeiten darüber hinaus werden allerdings seltener und spielen auch die Vorteile der Handelsinstrumente häufig nicht völlig aus.

  1. Geringes Kapital notwendig

Sowohl CFDs als auch binäre Optionen können bei den meisten Anbietern mit sehr wenig Kapital gehandelt werden. Bei vielen beginnt die Mindesteinzahlungssumme bereits im sehr niedrigen dreistelligen Bereich. Trades sind dagegen bereits im Bereich von einigen Euro möglich. Damit ermöglichen beide Finanzderivate bereits mit wenig Geld ein sinnvolles Risikomanagement.

  1. Hochspekulativ

Eine weitere Gemeinsamkeit von CFD und binären Optionen ist die Tatsache, dass der Händler letztlich nur auf die Kursentwicklung setzt. Er hat also keinen Sachwert, der seinem Investment zugrunde liegt. Das bedeutet, dass einzig die zukünftige Kursentwicklung für ihn von Bedeutung ist. Aufgrund der Kurzfristigkeit des Investments und dem Verhältnis von Einsatz und Renditemöglichkeiten sowie dem Risiko von hohen Verlusten wird bei beiden Derivaten auch von einem hochspekulativen Investment gesprochen.

  1. Unregulierter Markt

Sowohl bei CFDs als auch bei binären Optionen handelt es sich um Finanzderivate, die hauptsächlich außerbörslich, also „over-the-counter“ gehandelt werden. Aufgrund dessen sind die angebotenen Produkte nicht im gleichen Maße reguliert, wie dies bei Aktienunternehmen, Fonds oder börslich gehandelten Finanzderivaten der Fall ist. In der Regel ergibt sich zudem die Situation, dass nur der Anbieter des Finanzderivates als einziger möglicher Handelspartner in Betracht kommt.

Dies sorgt dafür, dass der Markt unüberschaubar sein kann und zudem auch Betrug begünstigt. Deswegen sollten Interessenten immer darauf achten, einen seriösen Anbieter zu wählen, der noch dazu von einer Finanzaufsichtsbehörde reguliert wird. Auf diese Weise lässt sich etwas mehr Rechtssicherheit erreichen.

  1. Nicht für Einsteiger und Risikobewusste geeignet

Auch wenn die Finanzprodukte aufgrund ihrer einfachen Struktur und der geringen Einstiegshürden in Bezug auf Kapitalanforderungen sehr anfängerfreundlich wirken, ist dies nicht unbedingt der Fall. Der Handel mit beiden Finanzderivaten erfordert viel Hintergrundwissen und Können und ist deswegen nicht innerhalb weniger Tage zu erlernen. Für Privatanleger mit hohem Risikobewusstsein sind beide Handelsinstrumente zudem aufgrund ihres spekulativen Charakters und hohem Verlustrisiko nicht geeignet.

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Welche Unterschiede gibt es zwischen CFD und binären Optionen?

  1. Rendite fest oder variabel

Einer der wichtigsten Unterschiede von CFDs und binären Optionen ist die Tatsache, dass Händler von binären Optionen schon bevor sie die Position öffnen wissen, wie groß Rendite und Verlust sein werden. Sie wissen genau, mit welchem Gewinn sie rechnen können und dass ihr Einsatz verloren sein wird.

Bei CFDs ist die Unsicherheit deutlich größer. Hier orientiert sich der Gewinn an der Kursentwicklung. Das bedeutet, dass zu Beginn nicht ersichtlich ist, wie groß der Gewinn ist. Das bedeutet im besten Falle, dass dieser potenziell sogar unbegrenzt ist und unter den gleichen Bedingungen über die mögliche Rendite von binären Optionen hinausgeht. Das macht den CFD-Handel aufregender. Allerdings können durch den Hebel auch Verluste auftreten, die höher als der Einsatz sind.

  1. Nachschusspflicht bei vielen CFDS

Einer der wichtigsten Nachteile von CFDs ist für Privatanleger ohne Frage die Nachschusspflicht. Es gibt nur wenige Situationen, in denen diese tatsächlich ausgelöst wird, allerdings sind diese in der Regel besonders heikel. Üblicherweise schließen die Broker die Position immer dann, wenn nicht genügend Kapital auf dem Konto des Händlers vorhanden ist, um die Position weiter abzusichern. Je größer der Kurs sich in eine andere Richtung entwickelt, umso größer wird der Verlust und somit auch das Kapital, das vorhanden sein muss. Bei deutlichen Kurssprüngen – gerade bei Einbrüchen – ist es allerdings oft nicht möglich, den Basiswert noch zu dem Kurs zu verkaufen.

Der Ausführungskurs ist dann deutlich schlechter, der Verlust nicht durch das Guthaben zu kompensieren und Anleger müssen Geld nachschießen. Verliert ein Basiswert 2,0 Prozent an Wert, dann betragen die Verluste bei einem CFD mit einem Hebel von 100 das Doppelte des Einsatzes, der Trader muss also Geld nachzahlen. Allerdings verzichten einige Broker auf eine solche Nachschusspflicht.

Beim Handel mit binären Optionen ist dies allerdings niemals der Fall. Der Trader kann hier maximal sein eingezahltes Kapital verlieren, darüber hinaus ist kein Verlust möglich.

  1. Laufzeit

Während bei binären Optionen die Laufzeit immer festgelegt ist, ist dies bei CFDs nicht der Fall. Das sorgt auch dafür, dass CFDs grundsätzlich etwas flexibler eingesetzt werden können.

  1. Hebelwirkung

Sowohl CFDs als auch binäre Optionen haben eine Art Hebelwirkung, die es ermöglicht, die Rendite deutlich zu erhöhen. Bei CFDs ist dies relativ offensichtlich, da sich hier der Hebel häufig sogar frei wählen lässt. Bei binären Optionen ist dies nicht ganz so eindeutig, da die Verbindung zum Basiswert nicht mehr in Verhältnismäßigkeit besteht. Letztlich wird mit einem geringen Einsatz eine bedeutende Renditemöglichkeit eröffnet, die genauso im Verlust des Einsatzes resultieren kann. Es handelt sich hierbei nicht um eine Möglichkeit, an Kursveränderungen des Basiswertes im gleichen Verhältnis zu profitieren. Hieran wird ersichtlich, dass es sich nicht um einen Hebel handelt, sondern eher um eine Finanzwette.

  1. Auswahl und Bekanntheit

Weil CFDs das etabliertere Produkt sind, ist außerdem die Auswahl an Basiswerten und an Brokern größer. Während es beispielsweise nur wenige Binäre Optionen Broker mit Niederlassung in Deutschland gibt und auch BDSwiss z. B. nur eine deutsche Postanschrift hat, unterhalten hier gleiche eine ganze Reihe von CFD-Brokern Filialen, oft in Frankfurt oder Düsseldorf, beispielsweise unsere Empfehlung GKFX. Zudem findet sich in der Regel bei breit aufgestellten Brokern keine Möglichkeit, binäre Optionen zu handeln, während dies mit CFDs gelegentlich möglich ist. Für den Handel mit binären Optionen wird jedoch so gut wie immer ein Spezialbroker benötigt.

Allerdings ist dies nicht unwesentlich auch eine Frage der Region: So sind CFDs auf dem US-amerikanischen Markt beispielsweise verboten, während der Handel mit binären Optionen erlaubt ist.

Geübt werden kann der Handel auf dem IQ Option Demokonto.

Geübt werden kann der Handel auf dem IQ Option Demokonto.

Der Einsteiger

Für Einsteiger können Binäre Optionen Vorteile haben. Sie sind einfach zu verstehen und die Verluste können den Einsatz nicht überschreiten. Allerdings ist es auch schwerer, ein grundsätzliches Gefühl für die Börse zu bekommen, denn bekanntlich sind alle Gewinne und Verluste immer gleich hoch und Binäre Optionen lassen sich meist auch nicht verkaufen, sondern laufen automatisch aus.
Außerdem kann die Einfachheit des Finanzinstrumentes über die Komplexität täuschen, die eigentlich zugrunde liegt. Gerade Menschen ohne umfangreiches Finanzwissen unterschätzen diesen Punkt, weil binäre Optionen aufgrund ihrer einfachen Struktur zu überstürztem Handeln einladen.

Ein Kompromiss für Einsteiger kann das Demokonto sein, damit lässt sich das Traden erst einmal risikolos ausprobieren. Hier sind CFDS eindeutig im Vorteil, denn während nur wenige Binäre Optionen Broker ein solches Demokonto bieten, ist es im CFD-Handel fast die Regel. Es ist allerdings durchaus möglich, auch im Bereich binärer Optionen ein Demokonto zu finden und zu nutzen.

Außerdem bieten einige Broker auch CFD-Konten ohne Nachschusspflicht, allerdings teilweise, etwa bei comdirect, mit reduziertem Hebel. Beim Handel mit binären Optionen ist das Fehlen einer Nachschusspflicht hingegen die Regel und geht auch nicht mit Einschränkungen beim Handeln einher. Grundsätzlich lässt sich dieses Risiko also bei beiden Handelsarten vermeiden.

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Der Gelegenheitstrader

Wer nur hin und wieder tradet, für den bieten Binäre Optionen einige Vorteile gegenüber CFDs. Beispielsweise lässt sich morgens schnell ein Blick auf die Märkte werfen, womöglich sogar unterwegs per App. Dann werden ein paar Optionen gekauft und am Abend lässt sich dann das Ergebnis beobachten. Angst, den Ausstiegszeitpunkt zu verpassen, muss man nicht haben, denn die Option läuft ja ohnehin aus. Für diesen Anleger haben Binäre Optionen eindeutige Vorteile.

Der Vorsichtige

Besonders ängstliche Anleger werden weder zu CFDs zu Binären Optionen greifen, dafür ist bei beiden das Risiko zu hoch. Doch es gibt auch den Anleger, der gerne mit etwas spekulieren, auf keinen Fall aber mehr als diesen Betrag verlieren will. Für ihn gilt ähnliches wie für den Einsteiger, er möchte auf keinen Fall Geld nachzahlen. Hier haben Binäre Optionen ihren Vorteil, besser ist jedoch ein CFD-Broker ohne Nachschusspflicht.

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Der Profi

Der Profi will möglichst viele Entscheidungen selbst treffen. Beispielsweise, wann der richtige Zeitpunkt zum Ausstieg gekommen ist, aber auch bei der Wahl des Basiswertes ist ihm eine große Auswahl wichtig. Beides spricht für Differenzkontrakte. Weil das Produkt etablierter ist und die Konkurrenz groß, bieten die Broker auch meist mehr an Hintergrundinformationen und Schulungen sowie eine professionellere Handelsplattform. Binäre Optionen werden meist über eine webbasierte Software gehandelt, bei CFDs haben Kunden dagegen meist die Wahl. Das britische Unternehmen GKFX bietet beispielsweise neben einer App und dem WebTrader auch die Software MetaTrader zum Download, die sich mit zahlreichen Modulen erweitern lässt und über die auch automatisch oder halbautomatisch gehandelt werden kann.

Das Risiko eines Nachschusses reduzieren Profis durch das Setzen von Stop-Loss-Kursen und das Umgehen von besonders riskanten Geschäften, beispielsweise auf Märkten, die durch staatliche Eingriffe massiv verzerrt sind oder die aufgrund geringer Liquidität zu starken Schwankungen neigen. Gegebenenfalls hält er Geld als Sicherheitspolster zurück. Für ihn sind CFDs daher das bessere Produkt.

Fazit: Binäre Optionen oder CFD?

Trader ist nicht gleich Trader und nicht für jeden ist das gleiche Produkt das beste. Wer nur morgens schnell etwas handeln will und dann erst am Abend wieder in sein Konto sieht, für den sind Binäre Optionen oft das bessere Produkt. Insgesamt sind CFDs aber anspruchsvoller und professioneller und damit vor allem für erfahrene Trader besser geeignet. Vor allem die erhöhte Flexibilität ist ein großer Vorteil, der von den meisten Händlern geschätzt wird. Einsteiger können sich mit einem Demokonto risikolos einen ersten Eindruck vom Handel mit Differenzkontrakten machen.

Wichtiger Hinweis

Datum 2015-12-14
  • Bewertung
5

Thema

Binäre Optionen oder CFD – Chancen und Risiken im Vergleich

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