Binäre Optionen 30 Sekunden Strategie: 7 Tipps

Binäre Optionen 30 Sekunden Strategie
Nein, das Rezept für garantierte Gewinne haben auch wir nicht. Aber immerhin ein paar einfache und leicht umzusetzende Binäre Optionen Tipps, wie man die Chance auf Gewinne erhöht und hohe Verluste vermeidet. Diese sieben Ratschläge sollten sie auf jeden Fall berücksichtigen.

Binäre Optionen 30 Sekunden Strategie:

  1. The trend is your friend
  2. Widerstände und Unterstützungen
  3. Nachrichten bewegen Märkte
  4. Keine „Verzweiflungskäufe"
  5. Demokonto nutzen
  6. Richtigen Broker suchen
  7. Festes Budget geben
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1. The trend is your friend – die Trendfolgestrategie

Die Trendfolgestrategie wurde einst von der Süddeutschen Zeitung zur besten Börsenstrategie des Jahrhunderts gekürt. Britische Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass keine andere von ihnen untersuchte Strategie ähnlich erfolgreich war.

24option gehört zu jenen Brokern, die Optionen bereits mit einer Laufzeit von 30 Sekunden anbieten. Allerdings liegen die möglichen Gewinne meist niedriger als die Verluste.

24option gehörte zu jenen Brokern, die Optionen bereits mit einer Laufzeit von 30 Sekunden anbieten. Allerdings bietet der Broker diese Möglichkeit nicht mehr.

Aus Sicht eines Hobbytraders hat die Strategie noch einen anderen Vorteil, sie ist nämlich ausgesprochen einfach zu lernen. Grundsätzlich steht dahinter die Idee, dass auch in Zeiten des Hochgeschwindigkeitshandels neue Erkenntnisse und Entwicklungen nicht in Millisekunden eingepreist werden, sondern innerhalb von Stunden oder gar Tagen. Das auslösende Ereignis muss man gar nicht kennen, es reicht aus einen deutlichen Abwärts- oder Aufwärtstrend im Chart zu sehen. Dann investiert man entsprechend des Trends, geht es nach oben mit einer Kaufoption (Call), bei einem Kursrückgang mit einer Verkaufsoption (Put).

2. Wiederstand und Unterstützung

Natürlich gibt es noch eine Reihe weiterer Strategien und Chartsignale. Beispielsweise die Trendwendestrategie, bei der Punkte analysiert werden, bei denen der Kursverlauf stets die Richtung wechselt. Oft gibt es Widerstandslinien, die vom Kurs nicht überschritten werden oder Unterstützungslinien, die nicht unterschritten werden.

Solche Gegenbewegungen sind oft nur kurzfristig, doch bei 30 Sekunden Optionen ist das kein Problem, schließlich ist auch deren Laufzeit kurz. Und noch einen weiteren Vorteil haben Binäre Optionen hier. Oft führt das Durchbrechen einer solchen Grenze zu einem starken Kursanstieg oder -einbruch, der Trend wird also nicht umgekehrt, sondern setzt sich besonders heftig fort. Bei Binäre Optionen ist es aber gleich, ob die Option nur einen Cent oder einen Euro aus dem Geld ist.

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3. Nachrichten beobachten

Unerfahrene Trader sollten sich zunächst beim Optionen handeln auf eine einfache Strategie beschränken, am besten die Trendfolgestrategie. Allerdings kann es nicht schaden, sich auch über die Hintergründe eines Trends zu informieren. Das hilft bei der Bewertung der Trendstabilität. Viele Broker bieten einen Nachrichtenticker, daneben informieren Finanzportale wie finanzen.net über aktuelle Hintergründe.

Mitunter lässt sich auch auf Basis solcher Nachrichten handeln, allerdings nicht bei 30 Sekunden Optionen. Denn auch wenn die Informationen beispielsweise für einen fallenden Dollar sprechen, wenn der Trend gerade in eine andere Richtung geht sollte man nicht aus fundamentalen Überlegungen auf eine Trendwende spekulieren. Dafür ist die Laufzeit einfach zu kurz.

4. Nicht überstürzt handeln

Manchmal findet sich leider kein eindeutiger Trend, dann besteht die Gefahr, dass Trader auf wage Vermutungen hin handeln. Das aber kann teuer werden, denn bei allen Brokern liegen die möglichen Verluste über den erzielbaren Gewinnen. Ein Broker bietet beispielweise einen Gewinn von 70 Prozent, wenn die Option im Geld ist bei einem Verlust von 90 Prozent, falls sie aus dem Geld ist, ein anderer einen Gewinn von 80 Prozent ohne jede Verlustabsicherung. Immer ist aber der maximale Verlust höher als der mögliche Gewinn.

Binäre Optionen Risiko

Je höher der Gewinn, desto weniger erfolgreiche Trades sind nötig, um unterm Strich Gewinne zu machen. Bei einem Gewinn von 80 Prozent müssen 56 Prozent der Trades erfolgreich sein, damit man insgesamt Gewinne macht.

Damit ein Anleger bei einem Gewinn von 70 Prozent ohne Verlustabsicherung im Plus ist, muss er bei rund 60 Prozent der Trades im Geld sein. Glück allein reicht deshalb nicht, in solchen Fällen ist es besser nicht zu traden.

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5. Mit dem Demokonto das Traden testen

Wie erfolgreich man als Anleger wirklich ist, kann man mit einem Demokonto testen. Viele Broker bieten so ein kostenloses Spielgeldkonto. Wichtig ist, dass dort mit realen Kursen zu realen Bedingungen getradet wird. Demofunktionen mit Phantasiekursen helfen dem Trader nicht, sie sind meist so programmiert, dass er immer gewinnt.

Mit dem Demokonto können Einsteiger risikolos ihr Talent als Trader ausprobieren. Außerdem können Handelsstrategien getestet werden. Die Zeit für ein solches Experiment sollte sich jeder nehmen.

6. Richtigen Broker suchen

Leider bieten nicht alle Broker ein kostenloses Demokonto – und leider verzichten vor allem die etablierten Broker wie BDSwiss oft darauf. Trader können wahlweise ein Demokonto bei einem Broker eröffnen und vor der ersten Einzahlung wechseln oder sie entscheiden sich für einen Anbieter, der gut ist und ein Demokonto bietet.

Grundsätzlich sollte ein Broker EU-reguliert sein. Dann ist er beispielsweise verpflichtet, über Risiken aufzuklären und die Kundengelder so zu verwahren, dass sie auch im Fall einer Broker-Insolvenz geschützt sind. Wichtig ist auch, dass das Unternehmen klar beschreiben kann, wie die Kurse gebildet werden. Sie sollten aus einer verlässlichen Quelle stammen, beispielsweise von der Nachrichtenagentur Reuters. Außerdem müssen sie nach einem festen Verfahren gebildet werden, etwa als Mittelwert aus Geld- und Briefkurs. Auch eine Niederlassung in Deutschland ist von Vorteil, ebenso ein deutschsprachiger Support und Informationen in deutscher Sprache. Allerdings bieten nur wenige Broker 30 Sekunden Optionen, so beispielsweise früher 24Option, der diese Handelsart mittlerweile jedoch nicht mehr offeriert, aber Trader stets auf das Risiko hinweist, das immer mit dem Handel verbunden ist. Weitere gute Broker findet man im Brokervergleich.

7. Festes Budget planen

Wer mit echtem Geld zu handeln beginnt, der sollte vorher festlegen, wie viel er maximal verlieren kann. Denn Binäre Optionen bieten große Chancen, aber auch hohe Risiken. Viele Anleger scheitern daran, dass sie ihre Fähigkeiten überschätzen, schließlich muss man besser sein als der Markt, um Gewinne zu machen.

Geld, das für künftige Investitionen zurückgelegt wurde oder gar für den aktuellen Lebensunterhalt gebraucht wird, darf nicht investiert werden. Traden lässt sich bereits ab 100 Euro Einzahlung, wer etwas Geld übrig hat kann damit loslegen. Wichtig ist, dass man bei diesem Budget bleibt und nicht Geld nachschießt, das man eigentlich nicht hat, um damit Verluste wieder auszugleichen. Zumal man in solchen Situationen oft verführt ist, unnötige Risiken einzugehen, beispielsweise ohne klares Trendsignal zu investieren.

Fazit

Auch wenn es kein Geheimrezept gibt, wer die sieben Regeln beherzigt wird nicht eines Tages nur noch trockenes Brot essen, weil er sein Geld verspekuliert hat. Wichtig ist vor allem, das Traden mit einem Demokonto zunächst auszuprobieren und nicht mehr Geld zu investieren, als man im Zweifelsfall ohne große Probleme auch verlieren kann.

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