CFDs – die Sache mit dem Hebel

Wichtiger Hinweis

CFDs, Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte, sind Hebelprodukte. Lange Zeit nur professionellen Tradern vorbehalten, ermöglichen es inzwischen spezielle Broker auch privaten Anlegern, mit kleinem Geld große Summen zu bewegen. CFDs sind klassische Hebelprodukte. Der Broker gibt den Hebel, beispielsweise 1 : 100 vor. Daraus ergibt sich die Relation zwischen Handelsvolumen und tatsächlich einzusetzendem Kapital. Bei einem Handelsvolumen von 100.000 Euro benötigt er Trader lediglich 1.000 Euro, um zu handeln. In dieser Größenordnung lassen sich natürlich andere Gewinne erzielen, als wenn nur für 1.000 Euro beispielsweise Aktien oder Gold getradet werden. Der Unterschied zum klassischen Handel besteht darin, dass der Trader den gehandelten Basiswert nicht konkret erwirbt, sondern ein abstraktes Recht daran. Wie bei allem anderen auch, gibt es zu CFDs positive und negative Meinungen. Die einen Anleger schwören auf Tagesgeld, die anderen auf Aktien – es gibt immer zwei Seiten. Der Fokus beleuchtet in seiner Onlineausgabe beide Seiten.

Am Anfang steht das Handelskonto

Vor dem Einstieg in den CFD-Handel steht das Handelskonto. Diese Konten werden sowohl von einigen Direktbanken als auch von darauf spezialisierten Brokern angeboten. Die Auswahl, welches Konto das richtige ist, stellt manchen Laien vor eine echte Herausforderung. Hilfreich bei der Auswahl zeigt sich ein neutraler Brokervergleich, beispielsweise auf aktiendepot.net. Diese Fachportale bieten eine umfassende Analyse der Anbieter und zeigen klar die Stärken und Schwächen des einzelnen Finanzdienstleisters auf. Erst auf der Grundlage dieser Informationen ist es im Grunde möglich, eine Entscheidung zu treffen. Nun können Handelskonten jederzeit wieder geschlossen werden, die Eröffnung und Kontoführung sind kostenlos. Auf der anderen Seite nutzen die einzelnen Anbieter unterschiedliche Handelsplattformen. Niemand möchte gerade dann, wenn er sich in die Handelsumgebung eingefunden hat, bereits wieder den Broker wechseln. Ein wenig Geduld bei der Auswahl zahlt sich also langfristig aus.

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Worauf es ankommt – ein Kurzüberblick

Um einen Brokervergleich bereits im Vorfeld schon transparenter zu machen, ist es gut zu wissen, worauf es ankommt. Zum einen natürlich die angebotenen Hebel. Je höher jedoch der Hebel gewählt wird, um so größer ist das Risiko bei einem Trade, der aus dem Geld läuft. Der Spread, die Kosten für den Broker, spielen natürlich auch eine Rolle. Je niedriger der Spread ausfällt, um so höher zeigt sich die Rendite. Die Anzahl der handelbaren Basiswerte mag für den Einsteiger zunächst zweitrangig sein. CFDs können nicht nur auf Aktien oder Indizes, sondern auch auf Rohstoffe, Zinssätze oder Indikatoren abgeschlossen werden. Auch wenn der Markt für CFDs auf den ersten Blick von zypriotischen und britischen Anbietern dominiert wird, täuscht dieser Eindruck. Es gibt auch zahlreiche deutsche Broker, die allesamt durch die Bafin reguliert werden. In Großbritannien übernimmt die FSA diese Aufgabe, in Zypern die dortige Börsenaufsicht CySEC. Einsteiger sollten sich auf Broker konzentrieren, deren Handelsplattformen eine automatische Stopp-Loss Funktion beinhalten, um das Risiko zu begrenzen. Die Popularität von CFDs führt dazu, dass sich die Medien immer mehr mit diesem Thema beschäftigen. Für die Fachpresse waren CFDs schon vor vielen Jahren Gesprächsgegenstand.

 

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